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Kinderrucksack ABC – Deinen Kinderrucksack finden

Bei kinderrucksack abc.de findest Du Deine Antworten, die für die richtige Wahl beim Kauf eines Kinderrucksackes wichtig sind. Den nicht nur die schrägen Farben und die coolen Muster machen einen guten Kinderrucksack aus, sondern die Kombination aus Größe, Tragekomfort und Ausstattung spielen vordergründig die Hauptrolle bei einem Kinderrucksack.

Welcher Kinderrucksack soll es sein? 

Vor jedem Kauf sollte man sich als Erstes Gedanken darüber machen, welchen Nutzen der Rucksack erfüllen muss. Benötige ich ihn für den Kindergarten, für die Schule & Freizeit oder eventuell schon für Wander– oder Trekking Ausflüge. Als Zweites spielt das Alter des Kindes / Jugendlicher eine große Rolle. Denn das Alter ist ausschlaggebend für die Größe / Volumen und dem Gewicht des Kinderrucksackes. Hier wird vom Hersteller schon darauf geachtet, dass Materialien verarbeitet werden, die in Summe ein sehr niedriges Leergewicht (ab 300 Gramm) haben. Als Drittes sollte man auf das Material und die Farbe für die Optik schauen. An vierter Stelle würde ich bei der Herstellerwahl auf bewährte Marken zurückgreifen, die schon eine gute Qualität auf den Markt bringen.

  • Auf was muss ich achten → Zusammengefasst

    1. Welchen Nutzen muss der Kinderrucksack erfüllen
    2. Die richtige Größe entsprechend dem Alter auswählen
    3. Material ( Nylon / Polyester ) und Farbe ( z. B. Signalfarben )
    4. Auf bewährte Marken setzen

Kinderrucksack – Schnellsuche

19 94

Hier ein paar bewährte Marken / Hersteller ✓

Kinderrucksack von Deuter

Das von Hans Deuter 1898 gegründete Unternehmen mit dem Firmensitz in Gersthofen (Augsburg) und heute bekannt unter dem Namen Deuter Sport GmbH ist ein bekannter Hersteller unter anderem von Rucksäcken. Deuter legt großen Wert auf hohe Qualität und Nachhaltigkeit der Produkte. Weiter lesen

Kinderrucksack von Jack Wolfskin

Mit dem Motto „Wir sind draußen zu Hause“ wurde 1981 in Frankfurt am Main die Firma JACK WOLFSKIN gegründet. 1997 wechselte der Firmensitz nach Idstein im Taunus. Das Unternehmen hat sich der Funktion am Produkt verpflichtet und das schlägt sich bei Rucksäcken vor allem am Komfort des Tragens durch. Weiter lesen

Kinderrucksack von VAUDE

Die Firma Vaude, deren Stammsitz in Tettnang-Obereisenbach ist, wurde 1974 von Albrecht von Dewitz ins Leben gerufen. Der Firmengründer übergab 2009 die Geschäftsführung an seine Tochter Antje von Dewitz. Die zuverlässigen Produkte werden von praxisnahen Spezialisten entwickelt und was am Ende rauskommt, sind unter anderem Rucksäcke, die für den Profi gedacht sind. Weiter lesen

Wie groß soll der Kinderrucksack denn sein?

Die Größe der Kinderrucksäcke ist logischerweise abhängig vom Volumen (Angaben in Liter) und das Volumen ist wieder abhängig vom Alter des Kindes. Es gibt Altersangaben, die bei 2 – 3 Jahren anfangen und bei 10 – 18 Jahren aufhören. Man muss auch innerhalb der einzelnen Altersgruppen noch den Wachstumszustand des Kindes berücksichtigen. Es gibt sportlich aktivere Kinder / Jugendliche oder eher die Faulpelze. Entsprechend ist auch der Muskelzustand mehr oder weniger ausgeprägt, Muskeln, die den Körper mehr oder weniger stabilisieren.

  • Kinderrucksack Größentabelle Volumen / Alter

    • bis 10 Liter / bis 5 Jahre
    • 11 – 20 Liter / 5 – 13 Jahre
    • ab 21 Liter / ab 13 Jahre

Es können durch verschiedene Leergewichte der Kinderrucksäcke, der Passgenauigkeit und der unterschiedlichen Körpergrößen der Kinder / Jugendlichen die Altersgruppen variieren. Spezifische Angaben findest Du beim jeweiligen Hersteller.

  • Wie schwer darf ein Kinderrucksack sein?

Also so über den Daumen gepeilt darf ein gepackter Kinderrucksack bei Kindern, die noch im vollen Wachstum sind, nicht mehr als ein Zehntel ihres Körpergewichtes überschreiten.
Du solltest auch immer damit rechnen, wenn Ihr z. B. auf Wanderschaft geht, dass Du das Gepäck im schlimmsten Falle auch von Deinem Kind mittragen musst.
Also unterm Strich gesagt, in den Kinderrucksack gehört nur das Nötigste und lieber ein paar Gramm weniger eingepackt als wie zu viel auf das Kreuz gepackt. Langfristig können durch zu schwer gepackte Rucksäcke Haltungsschäden hervorgerufen werden.

Aus welchem Material sollte er sein?

  • Nylon / Cordura-Nylon

    • Nylon ist eine Polyamidfaser, die gut verarbeitet werden kann und fast die höchste Reiß- und Scheuerfestigkeit unter den Textilfasern besitzt.
    • Es gibt noch das sogenannte Cordura-Nylon, dieses Nylon soll noch reiß- und scheuerbeständiger sein als wie das übliche Nylon. Bei der Herstellung von Cordura-Nylon werden zerteilte Polyamidfasern wiederholt miteinander versponnen und mit der üblichen Webtechnik zu Bahnen verarbeitet. Die Schweizer Firma Invistal besitzt darauf die Markenrechte.
  • Polyester

    • Polyester besitzt auch eine hohe Reiß- und Scheuerfestigkeit und kann zusätzlich noch mit seinem geringeren Gewicht auftrumpfen. Hinzu kommt noch, dass Rucksäcke aus Polyester sehr UV-Beständig sind, eher Wasser abweisend und dadurch bei Nässe formstabiler bleiben.

Welche Ausstattungen sind sinnvoll oder ein muss?

  • Integrierte Signalpfeife → sinnvoll

    • Die Hersteller wie Jack Wolfskin oder Deuter bieten bei Kinderrucksäcken ab 3 Jahren eine integrierte Signalpfeife* an. Sie soll bei unüberschaubarem Gelände dem Kind die Möglichkeit geben sich bemerkbar zu machen. Dieses Features ist sinnvoll bei Wanderungen oder Aktivitäten im Freien. Die Pfeifen kannst Du bei jedem Rucksack nachrüsten.
  • Gepolsterte Schultergurte → ein muss

    • Um den Tragekomfort so bequem wie möglich zu halten, ist es ein muss einen Kinderrucksack mit gepolsterten Schultergurten auszuwählen. Unter dem atmungsaktiven und grobporigen Obermaterial befindet sich ein nicht zu weicher Schaumstoff. Die Schultergurte sollten auf jeden Fall in der Länge verstellbar sein. Eine anatomisch angepasste Form (S-Form) für Schulter und Brustkorb würden dem Tragekomfort im wahrsten Sinne des Wortes abrunden. Ein zusätzlicher Brustgurt wäre auf jeden Fall vorteilhaft.
  • Brustgurt → sinnvoll

    • Der Brustgurt, bestehend aus zwei Bändern, die in der Mitte der Brust mit einem Schnellverschluss verbunden werden, fixiert die zwei Schultergurte. Ein Vorteil wäre noch, wenn der Brustgurt auch in der Höhe verstellbar wäre. Diese Einheit stabilisiert den Kinderrucksack beim Tragen und z. B. das Fahrradfahren oder Joggen fällt einem auf jeden Fall leichter. Falls Du einen an Deinem Kinderrucksack ergänzen möchtest, z. B. von VAUDE* gibt es welche für nicht ganz 7 Euro.
  • Rückenpolsterung → ein muss

    • Meistens ist die Rückenpolsterung materialtechnisch genauso aufgebaut wie die Schultergurte. So hat jeder Hersteller sein eigenes Prinzip entwickelt und entsprechend spannend betitelt. Beim Hersteller VAUDE heißt das Polstersystem PaddedBackSystem und bei Tatonka wird es Tatonka-Padded-Back genannt. Egal wie die Polsterung auch heißt, sie soll ihre Aufgabe erfüllen, und zwar einem das Gefühl geben als würde man nichts auf dem Rücken tragen. Die Entscheidung der passenden Auswahl soll auf jeden Fall dem Rucksackträger durch Testen überlassen werden.
  • Seitentaschen → ein muss

    • Die Seitentaschen gehören schon zum Standard bei den meisten Herstellern. Sie dienen überwiegend zum Transport von Trinkflaschen oder Utensilien, auf die man schnell zugreifen möchte. Die Optik ist meistens in Netzform gehalten mit einem Gummibund der zum fixieren oder festhalten der Gegenstände dient.
  • Namensschild → sinnvoll

    • Sinnvoll ist es auf jeden Fall, wenn ein Kinderrucksack ein eingenähtes Namensschild besitzt. So kann ein vergessener oder auch verwechselnd mitgenommener Rucksack seinem Besitzer zugeordnet werden. Also denkt daran, wenn Dein Kinderrucksack ein Namensschild* hat, dies auch zu beschriften. Für max. 5 Euro gibt es von Hama Namensschilder*, die Du selber nachrüsten kannst.
  • Reflektoren → sinnvoll

    • Meistens werden die sogenannten 3M-Reflektoren verarbeitet. 3M-Reflektoren sind retroreflektierende Folien die entweder verklebt oder auf die Oberflächen von Rucksäcken, Taschen usw. aufgenäht werden. Zusätzlich werden öfters reflektierenden Paspeln eingearbeitet. Paspeln entstehen an Nähten von Rucksäcken, hierbei handelt es sich um wulstartige Kanten. Dieser Wulst entsteht durch Einlegen einer Schnur zwischen zwei Stofflagen, die dann miteinander vernäht werden. Sie dienen zu Verstärkung und werden meistens auch farblich (reflektierend) abgehoben.
  • Helm- und Wanderstockhalterung, Kompressionsriemen

    • Bei diesen Features handelt es sich um Ausstattungen, die individuell jeder selber für sich entscheiden muss ob er sie benötigt oder nicht.
      • Die Kompressionsriemen sollen in erster Linie den Tragekomfort steigern und am Rucksack angebrachte Gegenstände ein wenig fixieren. Mit den Riemen, die sich an der Seite und vorne befinden, kann der Rucksack noch zusätzlich in seinem Ausmaß minimiert werden.

Also achtet beim Kauf darauf, welche Ausstattung Du für sinnvoll und welche Du als Muss ansiehst. Denn jede unnötige Ausstattung bedeutet auch mehr Leergewicht die geschultert werden muss.