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Fahrradfahren

Kinderrucksack zum Fahrradfahren

Die Sicherheit eines Kindes geht immer vor und das gilt besonders im Straßenverkehr. Fahrradfahrer – vor allem Kinder als Fahrradfahrer – können leicht übersehen werden. Das liegt häufig an zu dunkler Kleidung und dem Verzicht auf genügend angebrachten Leuchtstreifen an Kleidung und Rucksack. Der Sicherheit wäre daher nicht damit gedient, sich auf die bereits vorhandenen Reflektoren am Fahrrad selbst zu verlassen. Je mehr Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, desto geringer ist auch die Unfallgefahr.

Aus diesem Grund ist der Anspruch an einen Kinderrucksack zum Fahrradfahren hoch anzusetzen.

Sicherheit beim Fahrradfahren

Ein Kinderrucksack zum Fahrradfahren sollte ausreichend Fläche für Leuchtstreifen bzw. Reflektoren besitzen. Optimale Leuchtstreifen sind bei Tageslicht, der Morgen- und Abenddämmerung selbst- bzw. retroreflektierend. Sie bestehen aus einem Material, dass bei einer einfallenden Strahlung überwiegend unabhängig von der Direktion des Leuchtstreifens zurück in die Richtung zur ursprünglichen Strahlenquelle hin reflektiert.

Im Sommer ist es warm und einigen Kindern ist das Tragen des Rucksacks auf dem Rücken beim Fahrradfahren zu unangenehm. Eltern müssen deshalb auch damit rechnen, dass sich der Rucksack beim Fahrradfahren nicht immer auf dem Rücken des Kindes befindet. Es ist möglich, dass dieser während der Fahrt zur Schule hinten oder vorne im Fahrradkorb liegt. Auch von diesen Orten, kann ein Kinderrucksack mit breitflächigen Reflektoren ausreichende Leuchtkraft besitzen.

Es gibt Kinderrucksäcke mit Halterungen an bestimmten Stellen am Rucksack. An die Halterungen lassen sich schnell und unkompliziert Blinklichter anbringen, die das Kind zu jeder Tages- und Abendzeit sicher zum Ziel begleiten sollen. Eltern müssen sich hier überlegen, ob sie es als ausreichend empfinden, das Kind allein mit Blinklichtern an dem Rucksack loszuschicken zugunsten eines modischen Designs, was nicht oder nicht ausreichend Fläche für Lichtstreifen bietet.

Empfehlenswert ist es daher nach einem Kinderrucksack zum Fahrradfahren Ausschau zu halten, der mit großflächigen Airstripes ausgestattet ist und/oder zusätzlich mit Halterungen für das Anbringen von Blinklichtern.

Oft entstehen Meinungsverschiedenheiten zwischen Eltern und Kind bei der Wahl des richtigen Rucksacks. Während Eltern gerne einen Rucksack vorziehen, der sich sowohl für den schulischen Bereich als auch für den Freizeitbereich eignet, wünschen sich Kinder oft die Trends, die gerade in der Schule oder bei ihren Freunden angesagt sind. Es ist nicht immer leicht in dieser Hinsicht einen Kompromiss zu finden. Doch viele Hersteller gestalten die heutigen Kinderrucksäcke in vielfältigen modischen Erscheinungsformen.

Sowohl für Mädchen als auch für Jungen sind sehr schöne Ausführungen erhältlich, die auch den gewünschten Ansprüchen der Eltern entsprechen. Viele gute Hersteller vereinen heute modische Trends mit den erforderlichen Sicherheitsaspekten.

Tragekomfort beim Fahrradfahren

Beim Tragekomfort eines Rucksacks geht es nicht nur um die Bequemlichkeit, sondern auch um die Gesundheit der Kinder. Gerade bei längeren Fahrtzeiten mit dem Fahrrad spielt der Tragekomfort des Kinderrucksackes deswegen eine wichtige Rolle. Ein Kinderrucksack zum Fahrradfahren sollte eine ausreichende Rückenpolsterung haben. Im Idealfall besteht der Rückenteil des Rucksacks aus flexiblen Aluminium-Schienen, die von Schaumstoffprofilen umfasst sind. Diese gepolsterten Profile sorgen für eine anatomisch optimale Anpassung an den Rücken des Kindes.

Insbesondere beim Fahrradfahren ist es Kindern nicht möglich, den Rücken gerade zu halten. Dies liegt auch an der Wahl des Fahrrads. Deshalb ist eine exakte flexible Anpassung des Rucksacks notwendig.

Je besser die Polsterung ist, desto besser kann auch eine Lastenverteilung des Inhalts ausgeglichen werden. Auch kann es passieren, dass einzelne Gegenstände mit etwas schärferen Kanten, wie z.B. die spitze Kante eines Buches, nicht richtig im Rucksack verstaut wurden und sich während der Fahrradfahrt in den Rücken des Kindes drücken. Eine dicke Polsterung leistet auch in diesen Fällen einen guten Schutz.

Luftzirkulation beim Fahrradfahren

Wenn ein Kind einen schweren Rucksack im Sommer transportieren muss, kommt es ins Schwitzen. Ein hochwertiger Kinderrucksack sollte aus diesem Grund Belüftungskanäle in den Polstern aufweisen. Die Rückenauflage wird beim Tragen auf diese Weise reduziert und gewährleistet den bestmöglichen Tragekomfort beim Fahren und Gehen.

Gurte

Neben Schultergurten kann ein Kinderrucksack zusätzlich noch Hüft-, Bauch-, oder Brustgurte haben. Für das Fahrradfahren sind Schultergurte aus sehr gutem Material notwendig. Die Verarbeitung der Schultergurte, die das Hauptgewicht des Rucksacks tragen, müssen stabil und strapazierfähig sein. Einstellbare Gurte, die keine Lasten vertragen, können zu einem Sicherheitsrisiko beim Fahren werden, wenn sich diese plötzlich lösen.

Auch sollten sich die Tragegurte ihrer Länge nach bequem einstellen lassen können. Einen kurzen Stop beim Fahrradfahren nutzen Kinder manchmal, um ihren Rucksack etwas mehr an den Körper zu ziehen oder zur Entlastung etwas vom Körper zu lösen. Für den Tragekomfort und die Anpassung an den Rücken sind das zu berücksichtigende Kaufkriterien.

Im Überblick gibt es hier die Kriterien, auf die bei einem Kauf von einem Kinderrucksack für das Fahrradfahren geachtet werden sollte:

  • Vorhandensein von genügend Lichtreflektoren
  • Sicheres Tragesystem
  • Ausreichende Rückenpolsterung
  • Ausreichende Luftzirkulation

Urheber: luislouro / 123RF Standard-Bild

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